Über uns

Tiere haben mich schon in der Kinderstube begleitet und seitdem immer eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt. Irgendwann kam mir das erste Mal der Gedanke, später beruflich mit Pferden zu arbeiten und hat mich nicht wieder losgelassen. Nach meinem Heilpädagogik-Studium war ich zunächst als Internatspädagogin tätig und bin schließlich in die Hilfen zur Erziehung gewechselt. Parallel dazu habe ich Ausbildungen für tiergestützte Arbeit und die Ausbildung zur systemischen Beraterin absolviert.

Die Angebote auf dieser Seite sind nun das Ergebnis der Kombination meiner verschiedenen Erfahrungswerte. Ich möchte Menschen auf ihrem Weg in unterschiedlichen Lebenslagen begleiten und in diesem Zusammenhang eine Möglichkeit bieten, den besonderen Wert der Interaktion mit Pferden und Hunden persönlich zu erfahren.

  • 2016 B.A. Integrative Heilpädagogik/Inclusive Education

  • bis 2018 Internatspädagogin

  • seit 2018 in den Hilfen zur Erziehung tätig

  • 2019-21 Ausbildung für tiergestützte Arbeit (ATN)

  • 2022-23 Ausbildung zum Therapiehund-Team

  • 2023-25 Ausbildung zur systemischen Beraterin

Lena

Orlanda "Lana"

Orlanda ist eine 13-jährige Traberstute und 2022 als erstes eigenes Pferd nach längerer Zeit in mein Leben gekommen. Sie hat mich bei unserer ersten Begegnung mit ihrem offenen, neugierigen Blick und ihrer feinen Art direkt verzaubert und das tut sie bis heute. Sie ist jedoch ein Pferd, dessen Herz erobert werden möchte und sich nicht scheut "Nein" zu sagen. Somit brauchen einige Ideen meinerseits ein wenig kreative Überzeugungsarbeit. Orlanda hat mir ziemlich schnell beigebracht, dass Druck bei ihr nicht funktioniert und ich mir andere Methoden der Überzeugung überlegen muss, wenn ich nicht möchte, dass sie jedes Mal vor mir wegläuft, wenn ich mich ihr mit dem Halfter nähere. Rückblickend bin ich ihr sehr dankbar dafür, denn ein Teil von mir wusste bereits, dass das auch nicht mein Weg sein soll. Wir haben in den letzten Jahren einen Weg der feinen Kommunikation gefunden, den ich sehr zu schätzen gelernt habe und von dem auch meine anderen Pferde profitiert haben.

Hannes

Hannes ist nur kurz nach Orlanda ziemlich unerwartet bei mir eingezogen, als sie plötzlich ein Beistellpferd gebraucht hat. Die beiden waren sofort ein Herz und eine Seele und Hannes hat nicht nur ihres, sondern auch alle menschlichen Herzen in seinem Umfeld erobert. Er war wohl das Sinnbild eines sanften Riesen und hat mich bereitwillig und verlässlich in meinen ersten Anfängen der heilpädagogischen Förderung mit Pferden begleitet, auch wenn diese Zeit nicht von allzu langer Dauer war. Er durfte aufgrund zunehmender körperlicher Einschränkungen vorzeitig in Rente gehen und einfach seinen Lebensabend genießen.

Leider musste Hannes zu früh Abschied nehmen und bleibt mit seinem liebevollen Wesen in besonderer Erinnerung. Ich bin dankbar, dass ich den Weg mit ihm bis zum Ende gehen durfte und für alles, was ich in unserer gemeinsamen Zeit von ihm gelernt habe.

Camille "Mi"

Camille ist eine vierjährige Urfreibergerstute und mit eineinhalb Jahren bei mir eingezogen. Sie ist das erste Pferd, das ich (fast) von Anfang an begleiten und ausbilden darf und bereitet mir mit ihrer großen Motivation und ihrem Arbeitswillen viel Freude. Mi ist zur Stelle, sobald der Paddock betreten wird und präsentiert dann auch gerne direkt die Stellen, die bitte gekrault werden möchten. Rassetypisch ist sie sehr verschmust und menschenbezogen und strahlt jetzt schon eine große Ruhe aus.

Mi darf nun langsam in die Arbeit mit Menschen hineinschnuppern und damit vertraut werden, dabei zeigt sie sich immer hochinteressiert am Geschehen um sie herum und sorgt gerne für lächelnde Gesichter.

Lucy

Lucy ist eine vierjährige Vizsla-Hündin und das Energiebündel in der Runde. In ihrer Ausbildung zum Therapiehund wurde das bereits schmunzelnd zur Kenntnis genommen. Auch jetzt gibt sie in der Arbeit immer 110% und es ist schwer, sich von ihrem Enthusiasmus nicht anstecken zu lassen. Lucys Spezialität ist es, Menschen aus der Reserve zu locken und sie zu motivieren, Neues auszuprobieren und die eigene Komfortzone zu verlassen. Für die heilpädagogische Förderung schafft das einen Rahmen, in dem das Lernen und der Ausbau von Kompetenzen und Fähigkeiten zweitrangig wirkt und der Kontakt mit ihr im Vordergrund steht.

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